SA

WET 0404
Oerlikon Bahnhofpassage „samurai“

Ort: Zürich
Bauherrschaft: SBB
Zeitraum: 2004
Projektphasen: Wettbewerbsbeitrag 3.Rang

PROJEKTBESCHRIEB:

Der Bahnhof Oerlikon hat sich zu einem der wichtigsten
Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs des Kantons Zürich entwickelt. Um Kapazitätsengpässe zu vermeiden, wurde der Bahnhofin den letzten Jahren schrittweise erweitert und zu einer Umsteigeplattform von nationaler Bedeutung ausgebaut. Da der Bahnhof im sich in rasantem Tempo zu beiden Seiten entwickelnden Boomquartier eine unerfreuliche Zäsur darstellt, verknüpfte die SBB die anstehende Kapazitätserweiterung mit städtebaulichen Anforderungen und lancierte einen Ideenwettbewerb zur Verbesserung der Quartiersverbindung.
Der Vorschlag konzentriert sich darauf, die Verbindungen der Bahnunterführung bis hinein in die Quartierebenen auszustrecken, sodass die Durchgängigkeit für die Quartierbevölkerung zu einer beinahe ebenen und offenen Verbindung wird, und nicht zu einer blossen Bahnsteigzubringerin. Die Ausgestaltung des unterirdischen Innenraums soll geprägt sein durch offene, grosszügige und geschwungene Formen, viel Tageslichteinfall und viel Übersicht durch möglichst grosse Transparenzen.

 

BESONDERE MERKMALE DES PROJEKTS:

  •  städtebaulicher Betrachtungsmassstab
  •  öffentliche Quartierverbindung
  •  Verkehrsarchitektur und Infrastrukturbau
  •  Gestaltung von öffentlichem Raum im Untergrund
  •  Zusammenarbeit mit der SBB