Eschikon, Umbau und Erneuerung 2008
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Der aus dem 19. Jahrhundert stammende Weiler Eschikon bestand ursprünglich aus einer Ansammlung von locker angeordneten, vorwiegend in klassizistischem Baustil gehaltenen Mehrzweckbauernhäusern in ländlicher Umgebung. Durch die spätere Gründung der landwirtschaftlichen
Das dreiteilige Riegelhaus im Weiler von Eschikon wurde nach einem Brand 1834 durch Jacob und Rudolf Schenkel neu aufgebaut. Der östliche Wohnhausanbau erfolgte 1845. Nachdem die Firma Maggi das Haus 1894 erstanden hatte, wurde die Scheune 1894 zu einem Wohn- und Kosthaus umgebaut. Weitere Umbauten/Sanierungen erfolgten mit dem Erwerb des Gebädes durch den Kanton Zürich um 1975, 1987 (Thermische Dachisolation und Fensterdichtungen), 1997 (Ersatz Heizkessel und Feuerung), 2003 (Fassadensanierung) und 2004 (Sanierung/Umbau des Mittelteils).
Baukonstruktion/Baustruktur
Ausgangslage und Rahmenbedingungen Nach erfolgter Sanierung der Wohnungen im Mittelbau und der Fassaden im Jahr 2002 steht nun die innere Erneuerung der Eckbauten im Vordergrund. Die haustechnischen Installationen sind veraltet, die Kücheneinrichtung und die Nasszellen, ebenso die Bodenbeläge leiden an starken Abnützungserscheinungen und genügen den heute üblichen Anforderungen als Ausbau im Mietwohnungssegment nicht mehr. Die Anordnung der Grundrissstruktur auf den 3 Wohngeschossen wirkt eng und uneffizient. Der baurechtliche Rahmen lässt eine bessere Ausnutzung mit Hilfe von Dachaufbauten zu.
Bauprojekt 1
Architektonisches Konzept 1) Das Drehen des Erschliessungskerns spielt die 3 Fassadenseiten für eine bessere Anordnung der Wohn- und Schlafräume frei. Im Erdgeschoss entsteht so ein fl exibel nutzbarer Raum neben dem Eingangsbereich, der als vom Wohnraum abgetrennter Essraum, als Büro oder als Zimmer genutzt werden kann. Im Obergeschoss wird das nordseitig ausgerichtete Schlafzimmer vergrössert und erhält eine zweite Ausrichtung auf die Ostseite. Das bis anhin tageslichtlose Badezimmer wird ebenfalls vergrössert und erhält ein öffenbares Fenster. 2) Im Dachgeschoss ermöglicht der zusätzliche Einbau von drei Dachlukarnen den Einbau von zwei grosszügigen Schlafräumen und eines zusätzlichen Sanitärraums.
Haustechnikkonzept
Bauprojekt 2 Sanierung und kleine räumliche Eingriffe im Küchen/ Essbereich sowie beim Badezimmer
Objekt:
Bauherrschaft:
Architektur: Spezialisten: Elektroplanung, Kurt Edelmann, Thalheim Haustechnik, 3-plan Haustechnik, Winterthur Bauphysik, Wichser Akustik und Bauphysik, Zürich |