Studienauftrag Umbau/ Erneuerung, Zürich 2000
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Die Interpretation des Parkhauses strebt eine Geste der Gastfreundschaft an. Durch ein Herausheben der besonderen Qualität der unterirdischen Räume werden sowohl die Nutzungsbedingungen als auch der Auftritt in der Stadt optimiert. Die Durchstiche durch die Stützmauern werden als Portale für den Übergang von innen nach aussen ausgebildet, die durch Wiederholung von Elementen als einer Anlage zugehörig erscheinen (Identität). Die Einfahrt Rämistrasse und die Ein-und Ausfahrt Hirschengraben werden neu beleuchtet. Im Bereich ihrer Verknotung werden nur die zu erkennenden Objekte wie ‚Akteure‘ auf einer Bühne beleuchtet. Die Fussgängererschliessung wird umfassend erneuert. Ein dunkelblauer Bodenbelag und eine dunkle Decke überlassen den Wänden den Vorrang bei der Wahrnehmung. Die eine Wand wird als Leuchte ausgebildet, die andere mit einer Verkleidung mit Öffnungen versehen. Der lange Gang in die Tiefe wird von zwei Bereichen unterbrochen:
Beleuchtung / Orientierung Im Bereich von Treppenhaus und Liftanlage werden Wände und Decken im Interesse der Beleuchtung und der Orientierung mit neuen Farben versehen. Das interne Orientierungssystem wird vereinfacht und mit dem Konzept der Beleuchtung koordiniert. Das Konzept der Beleuchtung geht davon aus, dass die Dunkelheit als Besonderheit von unterirdischen Räumen nur dort, wo es nötig ist und im richtigen Mass, durch Beleuchtung aufgehoben wird. Unterschiede in der Helligkeit werden angestrebt. An die Stelle von grellen Lichtquellen treten subtil beleuchtete raumdefinierende Flächen.
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