Attraktivitätssteigerung und Brandschutz, GP-Submission, Basel 2005
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Die aus Gründen der Optimierung des Brandschutzes notwendige Erneuerung des Parkhaus City bietet die Chance, seine Erscheinung und seine Erschliessung der aktuellen Sichtweise entsprechend zu gestalten. Die dabei entstehende Übersicht und Orientierung in den unterirdischen Räumen unterstützt bei den BenutzerInnen das Gefühl von Sicherheit.
Das Parkhaus City wird für die Fussgänger auf wenig attraktive Art von langen unterirdischen Gängen mit Schleusen, engen Treppenhäusern und Liften erschlossen. Ein gläsernes Prisma wird in die viergeschossige Anlage gesenkt, sein oberirdischer Kopf als offener Pavillon ausgebildet, dessen Sprache von derjenigen von leichten Bauten in Parkanlagen abgeleitet ist. Treppen und Podeste sind mit transluszenten Glasplatten ausgebildet, die Tageslicht weit nach unten und während der Dämmerung und in der Nacht Kunstlicht bis in den Pavillon hinauf dringen lassen, das Prisma und sein Kopf wirken als Laterne, die sowohl im Park als auch auf den Parkgeschossen leicht gefunden und begangnen werden kann. Durch helle Farbe und indirekte Beleuchtung werden Wände und Stützen als vertikale raumdefinierende Elemente in den Vordergrund der Wahrnehmung gerückt. Entlang den Parkplätzen werden mit visuellen Signalen auf dem Boden gehwege für Fussgänger angedeutet, die direkt von der Decke darüber blendfrei beleuchtet werden. Ein visuelles Spiel mit Parkplatznummern und Geschossbezeichnungen, allenfalls als Anamorphosen ausgebildet, unterstützen die leichte Orientierung. . Beleuchtung, Farbgebung, Orientierung in den bestehenden und neuen Gängen, Schleusen, Treppenhäusern und Liften.
Das bestehende ausufernde System der langen Gänge erfordert eine Behandlung ähnlich derjenigen der Parkgeschosse. Auch hier wird neben der Beleuchtung und den Farben die Signaletik eine wesentliche Rolle spielen, gilt es doch, an den verschiedenen weit auseinanderliegenden Aus- und Eingängen das gleiche Parkhaus zu erkennen, trotz langen unterirdischen Wegen sich sicher zu fühlen und sicher zu sein, dass man die richtige und kürzeste Route gewählt hat.
Objekt:
Veranstalterin: Planergemeinschaft
Generalplaner:
Architektur, Gestaltung, Beleuchtung:
Subplaner: |