Ladenzentrum Leimbach / Gewerbe & Dienstleistungen / Schäublin Architekten - Schaeublin Architekten

Schäublin Architekten / Gewerbe & Dienstleistungen / Ladenzentrum Leimbach



Studie zur Attraktivitätssteigerung, Leimbach 2006

Das Ladenzentrum Leimbach bildet zusammen mit dem Hallenbad und dem Platz, der zusätzlich noch vom Alters- und vom Pflegeheim definiert wird, den zentralen Bereich von Mittelleimbach. Die in den 60-er Jahren erbaute Anlage und ihre Umgebung ist in der Folge von konzeptionellen Fehlern, schlechter Bausubstanz, mangelhaftem Unterhalt und Leerständen bei den Ladenlokalen, die sich wohl gegenseitig bedingen, in einem schlechten Zustand.

Ziel der Studie ist die Prüfung der Möglichkeiten für ein umfassendes ‚Face lifting’ anhand der Transformation der äusseren und der inneren Erscheinung, der Optimierung der Erschliessung für Fussgänger, Velo- und Autofahrer und der Verbesserung des Orientierungsempfindens im Interesse von Attraktivität und Sicherheit der Nutzung.

> Die leitenden Absichten:

. das alte ‚Ladenzentrum’ aus seiner Isolation, seinem Dornröschen-Dasein lösen und es als Einkaufszentrum zusammen mit dem Hallenbad und dem Platz vor den Alterswohnhäusern einen funktionierenden zentralen Bereich von Mittel-Leimbach konstituieren/konstruieren/bilden lassen.
Im Spiel von wechselseitiger Unterstützung der Einrichtungen.

. den Gebäudekomplex ‚Ladenzentrum’ als Versorgungsanlage von aussen sicht- und erfahrbar machen und ihn gegen den Platz öffnen und ausrichten.
Den inneren öffentlichen Bereich des Ladenzentrums (der Erschliessungsbereich der Läden) als Weg ausbilden und damit das nicht funktionierende Leitbild Mall ablösen.

. alle verschiedenen Wege zu den zentralen Einrichtungen auf dem Platz miteinander verknüpfen.
Die Wege vom Quartierteil unterhalb der Leimbachstrasse und der Bushaltestelle auf dem Strassen-Niveau verknüpfen und sie entweder über die neue Aussentreppe direkt auf den Platz oder sie durch das Ladenzentrum führen.

. das Vorgehen durch Transformation beruht auf dem Aufspüren und der Entwicklung der Qualitäten des Vorhandenen. Dabei werden konzeptionelle Mängel behoben und wo nötig Ergänzungen vorgenommen.

> Die eingesetzten Mittel zum Umsetzen dieser Absichten:

. Module Umgebung
. Aussenraum auf Niveau Strasse
. eingehen auf Topologie und Konzept ‚Zentrum im Grünen’
. Belag Asphalt mit Botschaft Mischzone, Muster durch einfache Massnahme sandstrahlen.

. Aussenraum auf Niveau Platz
. mit dem Platz die Bühne schaffen für das Spiel der Erzeugung des Zentrums durch die Akteure Ladenzentrum, Hallenbad und Alterswohneinrichtungen.
. den vorhandenen Belag durch Manipulation neu erfahrbar machen, umbeigen des Belages von unten

. Wege
. den Platz, an dem das Einkaufszentrum liegt, auf verschiedenen attraktiven Wegen erreichbar
machen. Die Wege auf dem Platz verknüpfen.

. Beleuchtung

. Module Ladenzentrum

. Gebäudehülle
. Manipulation des Objektes durch Behandlung seiner Oberflächen: Gegensatz Schale und
Fruchtfleisch, wie etwa bei Kürbis, Melone, Muschel. Schale/aussen dunkel, Fleisch/innen hell.
. die neue Erscheinung des Objektes stellt ein Rätsel und ermöglicht mit der visuellen Gestaltung
der Reklameschriften und –zeichen dessen Lösung.

. Beleuchtung
. Licht und Zeichen auf hellen Flächen ziehen die Besucher an und führen sie ins Innere.

. Wegführung im Inneren, von der Mall zur Medina
. vom zentrierten zum begleitenden, die Decke, Beleuchtung als Ersatz Tageslichteinfall, Spiel Licht
und Schatten.

Architektur und Projektleitung:
Schäublin Architekten ETH SIA

Visuelle Gestaltung:
weberhinderschlatterfeuz grafik, Zürich

Landschaftsarchitektur:
Geser Landschaftsarchitekten, Zürich

Licht- und Elektroplanung:
Caduff Lichtplanung, Zürich


Schäublin Architekten ETH SIA / Neugasse 6 / CH-8005 Zürich /
T 0041 (0)44 440 34 55 / F 0041 (0)44 440 34 50 / mail@schaeublinarch.ch