Erweiterung der Sportanlage, ETH Hönggerberg, Zürich Studie 1998
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Die Sportanlage liegt am Ostrand des Campus im oberen Teil des Hanges gegen den Waidberg. In ihrem Bereich und durch sie findet der Abschluss der Überbauung und der Übergang zum Laufsportgebiet und zum öffentlichen städtischen Naherholungsgebiet statt. Die Anlage wird in eine in den Hang geschnittene Nische gesetzt. Diese wird von der leicht aufliegenden Dachplatte so gedeckt, dass allseitig Tageslicht einfällt und nachts Kunstlicht sowohl direkt als auch von der Dachunterseite reflektiert austritt. Die Aktivität im Inneren wird dadurch in der Dämmerung und nachts nach aussen projiziert und belebt den Kontext. Die auskragende, rechteckige Dachplatte mit dem filigranen Ballfanggitter und die darunterliegenden Raumbegrenzungen richten sich nach dem orthogonalen Raster der Campusbebauung und halten den gebotenen Abstand zu den Nachbarbauten. Die gereihte Anordnung von Kraft/Fitness- sowie Tanz/Gymnastikräumen in einer von Trägern überspannten Halle führt zu flexiblen Bedingungen für die Nutzung und ermöglicht allfällige Anpassungen der Raumorganisation. Die Räume für die innere Erschliessung, die Ruhe- und Regenerationsräume, die Garderoben und die technische Gebäudeausrüstung sind auf vier Geschossen kompakt im Bereich zwischen der neuen und der bestehenden Halle angeordnet. Im Bereich der Halle ist eine einfache Tragstruktur mit Betonstützen und Trägern im Abstand von 5m mit Spannweiten von 20m bzw. 15m vorgesehen. Der mehrgeschossige Bereich ist in einer Betonskelettbauweise mit Spannweiten von 5-6m auf eine einfache, flexible Weise konstruiert. Die Aussteifung wird mit dem Liftkern und einzelnen durchgehenden Wandscheiben erreicht.
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