Erweiterung und Erneuerung, Ideenwettbewerb, Zürich 2000
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Durch den Abbruch des Kunstgewerbeflügels entsteht neuer Raum, der die Verbindung von Stadt und Park und die neue Erschliessung des Museums unterstütz. Auf der Seite der Sihl gilt es, der zu erwartenden Transformation des Bahnhofes sowie dem Nadelöhr des Verkehrs begegnen. Eine Brücke nimmt die neuen Fussgängerströme auf. Das angefügte neue Objekt tritt in Beziehung mit dem Flussraum und unterstützt den Auftritt des Museums. Auf der unterirdischen Ebene und im Objekt an der Sihl werden die für den zukünftigen Betrieb erforderlichen zusätzlichen Räume zur Verfügung gestellt. Sie ermöglichen dem Gullschen Geviert die seinem Konzept und seinen Räumen adäquaten Ausstellungen zu präsentieren und die Erscheinung des transformierten Museums mitzuprägen.
Das zentrale Element der neuen Raumordnung bildet eine neu definierte Eingangssituation in Form einer unterirdischen räumlichen Erweiterung einer Hauptachse des Shopvilles im Hauptbahnhof unter den Innenhof des bestehenden Museums als spezieller Ankunftsort und interne Drehscheibe mit Empfangsschalter und öffentlichen Nebenräumen. So entsteht zusätzliche Passanteninformationsfläche für Ausstellungen. Gleichzeitig dient sie als öffentliche Durchgangspassage vom Shopville direkt in die Parkanlage Platzspitz. Diese mit Oblichtern beleuchtete Halle knüpft an die bestehenden Erschliessungstürme des Museums an und ermöglicht so den direkten Zugang aus der Halle zu den einzelnen Ausstellungsräumen im alten Museumsteil sowie zu der neuen Ausstellungshalle und dem neuen Werkstatt- und Bürogebäude an der Sihl.
Die Erschliessung von Museum und Park verknüpft die ober- und unterirdischen Wege zwischen Innenstadt, Bahnhof, Park und Zürich-West sowie zu Tramhaltestellen, Busbahnhof und Parkhaus Sihlquai. Die Besucher werden auf attraktiven Wegen zum Museum geführt und Passanten als potentielle Besucher
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